Freitag, 4. Februar 2011

Erster Post im neuen Blog

Es mag vielleicht den Einen, oder Anderen verwundern, warum ich nun diesen Blog erstellt habe.

Dazu sei gesagt, dass ich heute eine sehr schmerzhafte Erfahrung gemacht habe, weshalb ich diesen Tag einfach dazu nutze, etwas Neues anzufangen.


Da ich, seit dem 01.02.11, seit mein Praktikum im Theater geendet hat, wieder regulär im BvB-Kurs bin, habe ich im Zuge dessen, auch am heutigen Ausflug, in den Pro-Aktiv-Klettergarten in Emmendingen teilgenommen.
Wir (die Kursteilnehmer und Betreuer) uns also alle am Freiburger Bahnhof getroffen, in den Zug nach Emmendingen gerauscht und ins Pro-Aktiv gestiefelt. Da war alles soweit noch in Ordnung und wie gewohnt.

Dann erstmal die typischen Unterweisungen in der Kletter-Sicherung über sich ergehen lassen, ein paar Kletterübungen und ein Rennen an der großen Wand. (ca. 20 m) Dann gings in den Klettergarten.

Dort gab es einen ca. 2-3 Meter hohen Vorsprung auf den wir klettern mussten. Soweit auch kein Problem.
Nun sollten wir (während uns der Kletter-Ausbilder sicherte) uns von dort nach unten schwingen.
(Dies lies uns, wie eine riesige Schaukel hin und her pendeln, wobei wir nach einem kurzen Ablassen des Kletter-Ausbilders, dann erst mit dem Rücken gegen eine dicke Matte "knallen" und dann zum Schluss auf eine weitere am Boden "fallen gelassen" werden sollten.) Die Ersten Teilnehmer gingen voraus.

Caro, eine der Teilnehmerinnen, mit welcher ich mich ganz gut verstehe, hatte links unterhalb von uns Position bezogen, da sie keinerlei Lust hatte, überhaupt mitzumachen. Sie filmte alles mit Katarina's Digicam. Katarina, eine weitere Teilnehmerin, mit welcher ich auch ganz gut klar komme, war einige Teilnehmer vor mir mit "pendeln" dran und gesellte sich danach zu Caro.Dann irgendwann, kam ich an die Reihe.
(Hätte ich gewusst, was passieren würde, hätte ich's gleich gelassen und wäre mir stattdessen was zu essen holen gegangen...)

Ich mich also ins Seil eingeklingt und vom Vorsprung geschwungen. Dann kam die Pendelbewegung Richtung Matte. Ich noch schön gedacht "machste nen leichten Buckel, dass du den Aufprall besser abfederst", fange also an, mich in Position zu drehen und hab den Buckel grad zur Hälfte fertig, als ich schon auf der Matte aufschlage. Dadurch, dass ich gerade in einer Halbbuckel-Position war, kam ich genau mit meinen Schulterblättern auf der Matte auf. Ein lautes Krachen, welches man durch die ganze Halle hörte und mich durchzuckte ein Schmerz im Rücken, als hätte mich ein LKW mit 80 Sachen auf die Haube genommen.

Durch den Aufprall wurden meine Atemwege paralysiert, weshalb ich, selbst mit der sofort durchgeführten Pressatmung, fast 40 Sekunden (gefühlt waren es locker 1 Minute und 30 Sekunden...) lang keine Luft bekam. Von unten musste das ganze Wesentlich schlimmer gewirkt haben, da es nach "Augenzeugen-Berichten" wohl so ausgesehen hatte, als wäre ich mit dem Genick zuerst aufgeprallt, weshalb das laute Knacken die Begleitpersonen und den Kletter-Ausbilder sehr erschreckt hatten. (Die haben wohl geglaubt, ich hätte mir das Genick gebrochen, oder sowas...) Jedenfalls gleich alle zu mir gespurtet und gefragt, wie's mir geht, etc.... Ich kam mir im ersten Moment wie'n Schwerverletzer vor, soviel wie ich gefragt wurde. Ich aber aufgestanden, durch strecken der Arme die paralysierten Atemwege langsam wieder flott gemacht und gegrinst. Frei nach dem Motto: "Ich bin doch nicht aus Zucker." Das war so zwischen 11-12 Uhr heute Morgen/Mittag. Jetzt ist's 20:15 und ich hab immer noch Rückenschmerzen.

Falls Katarina mir das Video gibt, werde ich dieses vielleicht noch online stellen. Werde mich aber nachher erst nochmal richtig einrenken. Dann sollte das schon wieder werden. Aber in den Klettergarten, werde ich so schnell, definitiv nicht wieder gehen... ;)

Und ja, es ist mir bewusst, dass das ein Epic Fail war! :P

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